Veranstaltungen zum Kurzfilmtag 2013

Auswahl aus dem Deutschen Wettbewerb 2013

Innen / Außen
0-24 Uhr Online
46045 Oberhausen, Grillostr. 34
Int. Kurzfilmtage Oberhausen

Die hier ausgewählten Arbeiten aus dem Dt. Wettbewerb 2013 jonglieren spielerisch mit dem Verhältnis zwischen Innen und Außen. Während Helena Wittmanns Kamera langsam Wohnräume durchmisst, verlassen ihre Protagonisten das Haus kaum mehr. Und die Dämonen lauern überall. So hat Bjørn Melhus Weltuntergangsphrophezeiungen aus dem Netz gezogen und sich selbst wieder in den Mund gelegt. Xenia Lesniewski verteidigt ihre Privatsphäre gegen den internationalen Marken- und Zeichenterror, während Saana Inari sich traumwandlerisch zwischen Finnland und Deutschland bewegt.

Wildnis_Helena Wittmann_DEU 2013_Farbe_deuOF engUT_12'
Kartoffeln müssen geschält, vertrocknete Blütenblätter von Orchideen gezupft werden. Dann ist alles in Ordnung.

Flucht aus der Sonntagsschule_Saana Inari_DEU 2013_Farbe_deuOF_5'
Kurze Notizen zum Umgang mit der Last der Geschichte.

Sudden Destruction_Bjørn Melhus_DEU 2012_Farbe_engOF_4'
Ein exorzistisches Ritual in einem nächtlichen Hotelzimmer, bei dem ein Medium unter Krämpfen die „plötzliche Zerstörung“ prophezeit.

Hypozentrum_Xenia Lesniewski_DEU 2013_deuOF engUT_15'
„Hypozentrum“ ist eine bruchstückhafte Vereinigung von Fiktion und Realität zu einem zeitbasierten, animierten Ensemble. Eine ästhetische Erpressung. Ein Auffüllen emotionaler Defizite: Unbedingt traurig. Missbrauchte Texte und Effekte.

flimmer.de Kurzfilmtag 2013

Ganztägige kostenlose Online Präsentation von drei hochkarätigen Kurzfilmen
0:00 Uhr flimmer.de
www.flimmer.de

In Zusammenarbeit mit dem Filmfestival Max Ophüls Preis präsentiert das Trailerportal flimmer.de drei grossartige Kurzfilme:

GOODBYE
Maria (Anna Thalbach) lässt ihr schlafendes Baby in der Wohnung zurück, um Drogen zu kaufen. Sie wird erwischt und in Polizeigewahrsam genommen. Aus Angst, das Jugendamt könne ihr den Winzling wegnehmen, erzählt sie der Sozialarbeiterin, ihre Tochter würde betreut. Aber ihre verzweifelten Anrufe nach draußen erreichen nur Anrufbeantworter. Also sitzt Maria in ihrer Zelle und sieht immer wieder die verschlossene Wohnungstür vor sich. Wie mag es dem Baby ergehen? Wenn sie andererseits die Lüge aufdeckt, befürchtet Maria, dass sie die kleine erst recht nicht mehr sehen wird…


KARLSTOD
Bei Helene wurde vor knapp einem Jahr Brustkrebs diagnostiziert, mit dessen Konsequenzen sie nun zu kämpfen hat. Das verändert nicht nur sie, sondern auch die Beziehung zu ihrem Mann Johann. Bei einem Ausflug finden sie einen unkonventionellen Weg, mit ihrer Trauer umzugehen.


EIN TELLER SUPPE
Bei einem Teller Suppe lernen sich die 65-jährige Annemarie und der rastalockige Afrikaner Aboubakar an einer Imbissbude kennen. Zögerlich beginnen die beiden sich einander anzunähern – und ganz ohne Worte scheinen sie ihre Vorurteile abzulegen.